Leistungen unserer Frauenarztpraxis in Göttingen

Unser Leistungsspektrum reicht von der Schwangerschaftvorsorge, über die Krebsvorsorge, bis hin zum 3D-Ultraschall. Nachfolgend haben wir Ihnen viele wichtige Informationen zu unseren Leistungen zusammengestellt. 


Für weitere Fragen stehen mein Team und ich Ihnen während unserer Sprechzeiten gern zur Verfügung.

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  • Krebsvorsorge

    Im Rahmen der Krebsvorsorge ermöglichen alle Krankenkassen einmal jährlich eine Untersuchung des Unterleibs mit Entnahme von Zellabstrichen sowie das Abtasten der Brust zur Entdeckung von eventuellen Veränderungen. Außerdem wird ab einem Alter von 55 Jahren eine Darmspiegelung zur Darmkrebsfrüherkennung empfohlen und finanziert. Neben diesen Standarduntersuchungen gibt es eine Reihe sinnvoller Zusatzuntersuchungen, welche die Vorsorgesicherheit erhöhen können. Dazu zählen:


    Brustultraschall (Mammasonographie)
    Mit der Ultraschalluntersuchung der Brust kann eine Feinbeurteilung der Brustdrüse erfolgen. Sie ist sehr viel genauer als alleiniges Abtasten der Brust und ist somit zur Frühdiagnostik von Brusterkrankungen geeignet.


    Unterleibsultraschall
    Beim gynäkologischen Ultraschall werden die Unterleibsorgane (Gebärmutter, Eierstöcke und Blase) direkt auf dem Monitor beurteilt. Man erreicht hiermit eine genauere Diagnostik als durch eine Tastuntersuchung. Durch die bildgebende Untersuchung der Unterleibsorgane verbessern Sie Ihre individuelle Sicherheit.

  • Schwangerschaftsvorsorge

    Die Zeit der Schwangerschaft ist eine spannende und erwartungsvolle Zeit mit intensiven Erfahrungen. Es kommen viele neue Dinge auf die werdende Mutter zu und es stellen sich viele Fragen zur Entwicklung des Kindes. Mit dieser Information möchten wir wissenswerte Erklärungen und praktische Hinweise zum Ablauf der Schwangerschaftsbetreuung in unserer Praxis geben.
    Die gesetzlich vorgegebenen Mutterschaftsrichtlinien bieten ein breites Angebot an medizinisch notwendigen Leistungen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind die Vorraussetzung dafü, Schwangerschaftsrisiken rechtzeitig zu erkennen und ggf. eine Behandlung einzuleiten.
    Neben dem medizinisch Notwendigen gibt es jedoch weitere Untersuchungen, die sinnvoll und empfehlenswert sind oder ganz einfach Ihren Wünschen entsprechen.

  • Empfängnisregelung

    Untersuchungen im Rahmen der Empfängnisreglung werden von den gesetzlichen Krankenkassen zweimal jährlich finanziert. Empfängnisverhütende Mittel selber müssen hingegen ab dem vollendeten 20. Lebensjahr privat bezahlt werden.
    Im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs können wir die für Sie optimale Verhütungsmethode herausfinden. Dabei unterscheiden wir zwischen hormonellen, also über das Blut wirksamen Verhütungsmethoden und solchen, die lokal wirksam sind.


    Antibabypille
    Kombinationspräparat aus Östrogen und Gelbkörperhormon mit guter Zykluskontrolle und günstigem kosmetischem Effekt auf die Haut. Für Frauen jeden Alters ohne besondere Risikofaktoren geeignet.

    Verhütungsring
    Kunststoffring, der alle vier Wochen in die Scheide eingeführt wird und dort drei Wochen verbleibt. Wirkt wie eine niedrig dosierte Pille.

    Verhütungspflaster

    Pflaster, das einmal wöchentlich für insgesamt drei Wochen z.B. an den Oberarm oder ans Gesäß geklebt wird. Wirkt wie eine niedrig dosierte Pille.

    Minipille
    Niedrig dosierte Gelbkörperhormonpille, die auch in der Stillzeit und bei Risikopatienten (z.B. bei Übergewicht, Bluthochdruck, Raucherinnen) geeignet ist. Keine Zykluskontrolle, oftmals sind die Frauen über lange Zeit blutungsfrei.

    Verhütungsstäbchen
    Wirkt wie die Minipille. Wird unter die Haut des Oberarms gelegt und kann dort drei Jahre verbleiben. Sehr hohe Verhütungssicherheit.

    3-Monatsspritze
    Wirkt ebenfalls wie die Minipille. Das Gelbkörperhormon wird alle drei Monate in die Gesäßmuskulatur gespritzt (Risiko Bluterguss oder Spritzenabszess).

  • Ultraschall-Diagnostik

    Wir arbeiten in unserer Praxis mit qualitativ hochwertigen, hochauflösenden Ultraschallgeräten der DEGUM-Klassen II und III. Neben der guten technischen Ausrüstung ist eine qualifizierte ärztliche Ausbildung und langjährige Erfahrung Vorraussetzung für eine gute Qualität der Untersuchungen.
    Beide Ärzte sind Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ultraschalldiagnostik (DEGUM) und damit deren Qualitätsstandards verpflichtet (Dr. Brüderle DEGUM I, Dr. Renner DEGUM II). Es liegen Sonderzulassungen für die Mammasonographie, den erweiterten Missbildungsultraschall, die farbcodierte Dopplersonographie und die fetale Echokardiographie vor. Außerdem haben beide Ärzte die Zulassung zur zertifizierten Nackentransparenzmessung nach FMF-Deutschland.


    Unterleibsultraschall
    Ein Frühstadium von Eierstockskrebs oder Gebärmutterhöhlenkrebs ist nicht tastbar. Doch gerade eine frühe Diagnosestellung ist wichtig, um einen größtmöglichen Therapieerfolg erzielen zu können.
    Durch die vaginale Ultraschalluntersuchung können Veränderungen an Eierstöcken oder Gebärmutter oftmals frühzeitig sichtbar gemacht werden. Diese Ultraschall-Untersuchung ist eine effektive und dabei schmerzlose und strahlenfreie Untersuchungsmethode, die Ihre Vorsorgesicherheit erhöht.
    Der Unterleibs-Ultraschall gehört nicht zum Krebsvorsorgeprogramm der gesetzlichen Krankenkassen. Er darf lediglich bei medizinischer Begründung zu Lasten Ihrer Krankenversicherung durchgeführt werden.

    Brustultraschall (Mammasonographie)
    Jährlich erkranken in Deutschland ungefähr 50.000 Frauen an Brustkrebs. Das bedeutet, im Laufe ihres Lebens ist also jede achte bis zehnte Frau davon betroffen. Das offizielle Krebsvorsorgeprogramm in Deutschland sieht lediglich eine Tastuntersuchung jährlich ab dem 30. Lebensjahr durch den Frauenarzt vor. Bei familiärem Risiko oder begründetem Verdacht können weitere Untersuchungen wie Mammographie und Ultraschall durchgeführt werden. Familiäres Risiko bedeutet, dass es Verwandte ersten Grades gibt, die vor den Wechseljahren an Brustkrebs erkrankt sind.


    Der Brust-Ultraschall ist eine schmerzfreie Untersuchung ohne Strahlenbelastung, die vor allem Frauen unter 50 Jahren eine hohe Sicherheit bietet.


    Um Veränderungen an der Brust so früh wie möglich feststellen zu können, empfehlen wir Ihnen folgendes Vorgehen:
    1. Tastuntersuchung der Brust durch den Frauenarzt 1-2 x jährlich.
    2. Selbstuntersuchung durch Sie selbst 1 x im Monat.
    3. Ultraschalluntersuchung der Brust
    4. Mammographieuntersuchung im Rahmen des Mammographiescreenings (50. bis 70. Lebensjahr)
    5. In besonderen Fällen eventuell auch bildgebende Diagnostik mit Hilfe des MRTs

    3D-Ultraschall
    Ein Baby kommt nicht zweidimensional auf die Welt. Philips 3-D Ultraschall in unserer Praxis. Ultraschallbilder sind wie das wahre Leben: in drei Dimensionen und in Echtzeit. Ein großer Fortschritt - denn die Ärzte können die Dinge sehen, wie sie wirklich sind.


    Erweiterter Fehlbildungssultraschall
    Um den Gesundheitszustand des Kindes im Mutterleib besser zu erfassen, können in der Schwangerschaft unter Umständen Ultraschalluntersuchungen notwendig werden, die über die normale Schwangerschaftsvorsorge hinausgehen. Dabei wird das Kind gezielt auf bestimmte Merkmale hin untersucht, um Fehlbildungen auszuschließen.
    Häufige Gründe für diese weitergehende Diagnostik sind zum Beispiel:


    • Medikamenteneinnahme der Mutter in der Frühschwangerschaft
    • Infektionskrankheiten der Mutter während der Schwangerschaft
    • Mütterliches Alter über 35 Jahre
    • Mütterlicher Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)


    Fetale Echokardiographie

    Falls ein erhöhtes Risiko für einen kindlichen Herzfehler vorliegt, kann eine Spezialuntersuchung des kindlichen Herzens notwendig werden. Erhöhtes Risiko bedeutet zum Beispiel, dass in der Familie bereits Herzfehler bekannt sind, dass die Mutter an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) erkrankt ist, oder falls im Rahmen der normalen Vorsorgeuntersuchungen ein Verdacht erhoben wurde.Bei der fetalen Echokardiographie kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz. Neben der normalen Ultraschalltechnik verwenden wir farbcodierte Strömungsmessungen (Farbdoppler-Sonographie), sowie Untersuchungen des kindlichen Herzrhythmus (M-Mode-Technik). Auf diese Weise kann eine große Anzahl von verschiedenen möglichen Herzfehlern ausgeschlossen werden.

  • Darmkrebs-Früherkennung: Sensitiver Stuhltest

    Neben den Früherkennungsmaßnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (immunologischer Stuhltest ab 50. Lebensjahr, Darmspiegelung ab 55. Lebensjahr) bieten wir auch allen jüngeren Frauen den modernen sensitiven Stuhltest zur Früherkennung an.

  • Krebsnachsorge

    Gerade nach Krebserkrankungen sollen regelmäßig Nachsorgeuntersuchungen durchgeführt werden. Wir arbeiten nach den aktuellen Nachsorgerichtlinien. Diese sehen in den ersten zwei Jahren nach einer Krebserkrankung Untersuchungen in 3-monatigen Abständen, anschließend in halbjährlichen bzw. jährlichen Abständen vor.

  • HPV-Test (Humane Papillomviren-Testung)

    Humane Papillomviren (HPV) gehören zu den häufigsten Erregern von Infektionen im Genitalbereich und werden sexuell üertragen. Bestimmte Typen dieser Viren (sogenannte Hochrisikogruppe) spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses und dessen Vorstufen. Durch hochmoderne Testverfahren (DNA-Technologie) kann man diese Viren im Abstrich vom Gebärmutterhals nachweisen. Häufig heilen diese Infektionen von alleine folgenlos aus. Allerdings sollten bei positivem Abstrichbefund engmaschigere Kontrollen erfolgen, um Veränderungen ggf. frühzeitig erkennen und behandeln zu können.